Kulturelle Projekte – Förderpraxis und Kriterien

Manche vielversprechende junge oder in der Ausbildung stehende oder noch nicht etablierte Kulturschaffende befinden sich in einer Lebensphase, inder öffentliche Mittel für ihre weitere kulturberufliche Entwicklung nicht oder nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen. Für Menschen mit solchen Voraussetzungen und entsprechenden Eignungen aus den Kantonen Basel-Stadt und Baselland stellt die Futurum Stiftung finanzielle Mittel zur Förderung ihrer Fähigkeiten in den Bereichen Literatur, Musik, Tanz und Theater sowie bildende und elektronische Kunst zur Verfügung.

Über den Einsatz der Mittel entscheidet der Stiftungsrat.

Der Stiftungsrat gestaltet seine Praxis der Unterstützung gemäss folgenden Grundsätzen

 

1.

Die Tätigkeit des antragstellenden Kulturschaffenden hat den Charakter – oder wird den Charakter haben – eines Hauptberufs.

 
 

2.

Die potentiellen Begünstigten sind in der Regel weniger als 30 Jahre alt.

 
 

3.

Sie weisen einen ausreichenden persönlichen Bezug zu den Kantonen Basel-Stadt oder Baselland auf.

 
 

4.

Beschränkung auf konkrete Projekte, für die keine oder ungenügende öffentliche oder private Mittel zur Verfügung stehen.

 
 

5.

Vorhaben weisen einmaligen, nicht wiederkehrenden Charakter auf.

 
 

6. 

Die geplante Finanzierung enthält angemessene Eigenleistungen und/oder Ticketing-Erträge.

 
 

7.

Allgemeine Lebenskosten werden nicht finanziert.

 
 

8.

Der Umfang der von der Stiftung beantragten Unterstützung muss ein ausgewogenes Verhältnis zum Gesamtrahmen des geplanten Projekts aufweisen.

 

Die Grössenordnung einer Unterstützung durch die Futurum Stiftung beläuft sich in der Regel auf vierstellige Beträge pro Gesuch.